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Montag, 4. august 2008
Immer wieder taucht in mir der Gedanke auf, warum ich soviel denke. Ich meine, denken ist ja wichtig aber ist es immer wichtig?! Ich glaube nicht! In meinem Fall kann ich behaupten, denken ist für mich zum Hauptberuf geworden. Jede Kleinigkeit wird durchdacht. Man könnte meinen ich übernehme die Kontrolle für alles was ich so tue.
In jedem Moment seines Wachzustands zu vibrieren, weil einen diese Dinge die da im Kopf geschehen nicht loslassen, ist wirklich nicht das angenehmste. Und ich habe auch festgestellt, dass ich eben zuviel denke.fast jede Situation wird abgewägt, bei Verabredungen, bei Terminen bei allem.

Und in diesem Moment fällt mir auf, welches Heilmittel es dagegen gibt, für mich. Und das schockiert mich gerade! Aber mit diser ganzen Denkerei, kommt auch die Ungeduld.
Und Ungeduld ertrage ich gerade garnicht! Es ist so als würde alles stehen bleiben. Auch wenn ich Zeit geben kann. Es ist ein wahnsinniger Akt sich in Geduld zu üben.

Allerdings kann ich da glücklicherweise etwas positives sehen, denn bis hierher zu kommen, war gewiss nicht einfach, die Zeit war mein Feind, sie ist unser aller Feind, wenn wir die Gunst der Stunde nicht nutzen. Wenn wir in Momenten wie ich sie gerade habe, nicht einfach weitermachen.
Es gibt keinen Stillstand ausser dem Tod!


Aber, wenn ich jetzt nicht denken würde! dann würde ich sagen, "Mensch du hast einfach zuviel Zeit dich mit dir selbst auseinanderzusetzen". Gut, dass dies bald ein Ende hat!
von vonhiernachda - veröffentlicht in: Gedanken
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Samstag, 26. juli 2008
Ich hab mir vergangene Nacht viele Gedanken um die letzten Jahre gemacht. Und mir scheint gerade als würde ich erst jetzt anfangen, die Dinge wirklich beim Namen nennen zu können. Irgendwie auch fühlen und leben zu können.
ich stelle irgendwie fest, erwachsen werden ist ganz schön anstregend, die Verantwortung fürs eigene Leben zu übernehmen, wenn man wie ich, zwar schon früh dazu gezwungen war, aber dennoch nicht recht damit umzugehen wusste.

Zur Zeit habe ich ein sehr sensibeles Gespür für mein Leben, ich komme mir selbst so wach vor. Es wirkt so klar, so strukturiert.
Eine völlig neue Rolle für mich, da ich immer so vom Regen in die Traufe rannte! Vieles was ich schon seit Jahren aufarbeitet haben wollte, gelingt mir irgendwie erst jetzt. dann denke ich, "jaja, die Zeit tut halt was richtig ist". Aber das kann ja nicht die einzige erklärung sein?!
Ich will nicht sagen, ich habe nichts geschafft in den letzten jahren, ich habe zumindest zeitweilen überlebt und mir die kleinsten Strohhalme gegriffen um für mich sorgen zu können. Zwischenzeitlich kam ich mir dann ausgebrannt und erschöpft von meiner Eigeninitiative vor. Stand irgendwie immer an einer Klippe und dachte, "Mensch, da kommst du nie runter", ohne Dir wehzutun.
Gerade, seh ich es so, dass ich die ersten Schritte schon getan habe. und ein ganz wichtiger Punkt, sind für mich die menschen, die zwar manchmal nicht lange an meiner Seite waren, dennoch etwas in mir bewegt haben, was ich auf meiner Reise durchs Leben mitnehmen werde!

von vonhiernachda - veröffentlicht in: Leben
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Freitag, 25. juli 2008
Liebe ist wohl auch ein wichtiges Thema, in einem jeden Leben. Schon wenn wir klein sind, sind wir darauf angewiesen, um unsere Werte zu schulen, Verständniss und Respekt zu erlernen.
In meine Augen ist die Liebe das schönste und grausamste zugleich. Denn selbst wenn man sie leben kann, muss man auf der Hut sein und sie immer bei sich tragen, für mich war das oft nicht so einfach.
Vor allem in Momenten des Streits, gerät es schnell ins wanken, wenn man nicht aufpasst.

Ich glaube ich habe noch nicht oft geliebt, um es zu können, vermute ich zumindest, muss man mit sich selbst sehr im Reinen sein. Meine Erfahrungen mit der Liebe waren sehr schön, aber auch sehr schmerzhaft. Oftmals hat man es mit Abhängigkeit verwechselt. Man hängt irgendwie fest, kommt nicht mehr weg. Die besagte Person kann fast alles mit einem machen, man hat keine eigenen Willen mehr. Die Liebe oder alle mit ihr zusammenhängenden Nebenwirkungen sind irgendwie nicht angenehm. Selbst die Rosa-Wölkchen können einem den Verstand rauben!

Und dennoch ist man auf der Suche danach, jeder für sich auf sein Weise!
von vonhiernachda - veröffentlicht in: Liebe
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Freitag, 25. juli 2008
Ich glaube, ich habe in meinem Leben schon einige verschiedene Menschen getroffen. Und natürlich sind auch welche dabei gewesen, wo man sich lieber gewünscht hätte, ihnen nicht zu begegnen. Dachte ich zumindest damals, heute weiß ich, dass ihre Art, die zumindest mir unangenehm aufstiess, wahnsinnig weitergeholfen hat um mich vor solchen unangenehmen Persönlichkeiten zu schützen. Wobei ich ja glaube, all sowas beruht auf Gegenseitigkeit.
Wenn man grade unzufrieden mit sich ist, trifft man nur auf ebensolche, wenn man traurig ist, lernt man doch selten jemanden kennen und wenn man glücklich ist, stellt sich plötzlich ein Kreis um einen und alle zerren. Manchmal glaube ich, ich beobachte die sache zu intensiv, doch mit der zeit, habe ich ein wahnsinniges Gespür für Menschen entwickelt.

Mehr dazu, später!
von vonhiernachda - veröffentlicht in: Menschen
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